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Gesagt, getan

2. Januar 2012

Ich habe tatsächlich heute nach der Arbeit direkt mal angerufen und einen unverbindlichen Termin ausgemacht mit einem Elektriker, der vorbeikommt, sich das alles anschaut und direkt einen Smart Meter installiert. Ich hoffe, dass das etwas bringt. Ich muss nur noch unserer Haushaltshilfe Bescheid sagen, damit sie weiß, wem sie da die Tür aufmacht. Der Elektriker, der sich um den Smart Meter kümmert, kommt nämlich schon vormittags vorbei, deswegen sind wir nicht da. Es ist manchmal schon Gold wert, so eine Haushaltshilfe zu haben, die auch noch Kinder über alles liebt und sehr hilfsbereit ist, wenn es mal Not am Mann gibt.

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Bringt das was?

27. Dezember 2011

Ihr erinnert euch ja, dass ich den Stromverbrauch besser überblicken will. Zufällig habe ich heute mit meiner Sprechstundenhilfe darüber geredet und die hat mir direkt einen Smart Meter empfohlen. Sie hat erzählt, dass sie sich den Smart Meter gekauft hat, weil sie das Gefühl hatte, zu viel für ihre Stromrechnung für ihre kleine Mietwohnung zu bezahlen. Angeblich ist sie irgendwie übers Internet auf den Smart Meter gekommen und hat da einfach mal angerufen. Die Leute sind direkt unverbindlich vorbeigekommen und haben sich alles mal angeschaut. Sie hat gesagt, dass sie am Anfang skeptisch war, ob der Smart Meter etwas bringt, aber mittlerweile wäre sie überzeugt und hätte auch schon ihren Stromverbrauch nachhaltig runter schrauben können. Klingt irgendwie zu schön, um wahr zu sein, oder? Naja, ein intelligenter Stromzähler, so ein Smart Meter, das wäre schon was. Mit dem Smart Meter könnte ich bestimmt rausfinden, ob es wirklich nur das viele heiße Wasser ist oder ob wir noch für irgendetwas so unheimlich viel Strom brauchen, dass es jedes Jahr die Rechnung in die Höhe treibt. Ich glaube, ich rede mal mit meinem Mann drüber und lasse mir von der Sprechstundenhilfe den Link bzw. die Telefonnummer geben. Wenns nicht zu teuer ist, das mit dem Smart Meter…

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So viel zu tun

22. Dezember 2011

Ich weiß, ich weiß, ich habe das letzte Mal laut erzählt, dass ich unbedingt eine Möglichkeit finden will, um den Stromverbrauch besser zu kontrollieren – und das ist auch immer noch oberste Priorität bei mir. Aber momentan geht eine Grippe rum, die dafür sorgt, dass mein Wartezimmer so brechend voll ist wie lange nicht mehr. Wenn ich nach Hause komme, wollen die Kinder unterhalten und betreut werden und ich schaffe es einfach nicht, die nötigen Telefonate und Internetrecherchen zu führen. Mein Mann hat noch weniger Zeit, der steht ja den ganzen Tag als Chirurg im OP. Die Zeit hier, die ich auch gerade nutze, um diesen Eintrag zu verfassen, ist die wenige ganz private Zeit, die mir nur für mich geblieben ist. So ist das eben, die freie Zeit nimmt ab, wenn man Kinder hat. Nicht, dass ich das schlimm finden würde. Aber ich will die Strom-Sache nicht aus den Augen verlieren.

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Das kann nicht sein!

18. Dezember 2011

Ich habe keine Lust mehr! Ich wohne mit meinem Mann und unseren drei Kindern seit einigen Jahren – es sind acht, glaube ich – in einer großen Altbauwohnung. Natürlich wäscht man richtig viel, wenn man drei Kinder im Flegelalter hat, die noch dazu ziemlich Dreckspatzen sind, nicht zu schweigen vom sonstigen Wasserverbrauch durchs Duschen oder so ähnlich, aber DAS kann trotzdem nicht sein! Andauernd in den vergangenen Jahren bekommen wir jedes Jahr den leidigen Brief von unserem Energieversorger, dass wir Unsummen nachzahlen müssen. Wir rechnen zwar schon damit und verdienen als Ärzte auch beide genug, um das schultern zu können, aber das ändert nichts daran, dass das mich einfach aus Prinzip ärgert. Ich bin in einem sparsamen Arbeiterhaushalt aufgewachsen, sowas wäre meinem Vater nicht ins Haus gekommen. Oder zumindest nicht ohne eingehende vorherige Prüfung. Genauso will ich das jetzt auch halten. Eine Lösung muss her, wie ich den Stromverbrauch besser kontrollieren kann!

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